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10 Dinge, die man im Advent mit Kinder nie machen sollte

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! Neben den Sommerferien die schönste Zeit mit Kindern im Jahr. Ich mag es, wenn wir gemütlich zuhause sitzen, ich mag die Weihnachtsbäckerei, auch wenn es jedesmal eine Riesenkleckerei ist, ich mag diesen Zauber vom Weihnachtsmann, ich mag manchmal sogar die Weihnachtsbastelei, auch wenn ichzwei linke Hände hab. Ich mag Kinderpunsch, ich mag Tannenduft, ich mag die kleinen Wichtel überall. Erst mit Kindern hat Weihnachten seinen eigentlichen Zauber bekommen. ABER … es gibt einige Dinge, die man mit Kindern im Advent echt nie machen sollte. Nie. Faux-pas, absolute.

Kaufe nie das Geschenkpapier im Beisein der Kinder!

So habe ich nämlich den Weihnachtsmann als Kind enttarnt. Meine Mutter packte das Geschenkpapier beim Einkaufen in den Einkaufswagen, ich kombinierte am Heiligen Abend und habe leider richtig kombiniert: Die ganzen Geschenke kamen nicht aus den Wichtelwerkstätten in Finnland sondern wurden von Mama und Papa gekauft! Und verpackt, in Geschenkpapier aus dem Supermarkt!


Gehe nicht am Samstagnachmittag auf den Weihnachtsmarkt!

Wir leben in der selbsternannten „Weihnachtshauptstadt des Nordens“ und weil das viele andere auch so sehen, ist es hier in Lübeck an den Wochenenden entsprechend voll. Sehr voll. So wie im Fußballstadion. Und weil es für Kinder nicht besonders toll ist, wenn sie in einer Menschenmenge stehen und nur die Popos der anderen sehen, vermeidet Weihnachtsmärkte am Samstagnachmittag. Geht unter der Woche. Und am besten auf Kinderweihnachtsmärkte. Dann muss man auch nicht so lange für einen Kinderpunsch anstehen.

Vermeide die Spielzeugabteilungen!

Ich dachte, so als Inspiration für den Wunschzettel wäre es eine gute Idee. Aber meidet die Spielzeugabteilungen. Erstens werden die Wunschzettel dann so lang, das sie nicht mal auf eine Rolle Klopapier passen, zweitens gibt es eine Menge Wünsche, die auf keinen Fall und unter keinen Umständen bis Heiligabend warten können. Und damit verbunden unschöne Tränen vorm Legoregal.

Verabschiede Dich von Deinem Traum einer skandinavisch-cleanen Weihnachtsdeko.

Kinder mögen Glitzer. Kinder mögen viel Glitzer. Und viel Deko. Was sich nicht mit meiner Vorstellung einer stilvollen, nicht überladenen, skandinavischschlichten Weihnachtsdeko in rot und weiß vereinbaren lässt. Da ich weiß, dass in viel zu wenigen Jahren wieder Platz in unserem Haus für die minimalistisch-schicken Dinge ist, lasse ich meinen Kindern jetzt freie Hand. Und dekoriere ganz dezent nach, wenn sie schlafen. Aber ja nicht zu sehr!

Zeige Kindern nicht, was Lametta ist.

Wie erwähnt, Kinder lieben Glitzer. Und Lametta ist Glitzer. Über das Ding mit der Umweltverschmutzung sehen Kinder großzügig hinweg. Hauptsache Glitzer. Deshalb: Lasse sie im Geschäft nicht sehen, dass man Lametta kaufen kann. Sonst kommst du nicht mehr raus aus der Nummer!

Lasse die Kinder nie alle Plätzchen verzieren…

… jedenfalls nicht, wenn du Plätzchen mit einer eher geringeren Streuseldichte bevorzugst. Meine Kinder lieben das Verzieren und das Motto ist wie beim Glitzer: Je mehr desto besser. Weshalb ich nicht mehr den Fehler mache, ihnen alle Plätzchen vom Blech zum Verzieren zu überlassen. Ich mag gerne mehr Plätzchen als Verzierung. Und deshalb zwacke ich immer einige Plätzchen ab, die ich so dekoriere, wie ich es mag. Oder gar nicht dekoriere. Meine Kinder haben sogar die Vanillekipferl verziert mit einer 1 cm dicken Streusel- und Zuckerkugelschicht, nichts ist vor ihnen sicher!

Plane die Kinder nicht beim Weihnachtsmenü ein.

Am Essenstisch sitzen an Heiligabend, während all die Geschenke doch darauf warten, aufgebaut und bespielt zu werden? Keine Zeit für so einen Schnickschnack. Allenfalls ein Eis geht, viel mehr hält die Kinder nicht auf ihren Plätzchen. Und gerade das, was wir Erwachsenen an Raclette oder Fondue so gesellig finden, das lange am Tisch sitzen, ist für die Kinder eher nicht so prickelnd. Weshalb ich anfange zu verstehen, wie es zu dem Brauch kam, einfach Würstchen mit Kartoffelsalat zu servieren. Geht schnell und schmeckt allen.

Schenkt den Kindern keinen Zauberkasten, wenn ihr nicht begeisterte Zaubershowgucker seid.

Klar, dass die Tricks aus einem Zauberkasten auch gleich aufgeführt werden sollen. Aber sie klappen nicht immer gleich. Und manchmal dauern sie auch. Oder Mama muss selbst ran und die Anleitung erklären. Kann man machen. Muss man aber nicht. Wenn ihr Heiligabend eigentlich lieber im neuen Buch schmökern wollt oder gemütlich-satt auf dem Sofa vor euch hinschlummern wollt, verschenkt keinen Zauberkasten!

Die Kinder am Tag vor Heiligabend bloß nicht zu früh ins Bett stecken.

Denn sonst sind sie um 4 Uhr schon wach. Und dann habt ihr den Salat. Lasst sie am Vorabend vor Heiligabend ruhig etwas länger aufbleiben. Dann schlafen sie mit viel Glück vielleicht bis sechs oder sogar sieben.

Verschenkt keine Socken, Unterhosen und schon gar keine langen Unterhosen.

Sollte eigentlich klar sein. Möchte ich aber der Vollständigkeit halber noch anfügen. Und nein, denkt gar nicht erst dran, es eurem Mann zu schenken. Die Wichtel in den Weihnachtsmannwerkstätten haben sowas nicht im Sortiment, unter keinen Umständen!

Kennt Ihr schon meine Bücher?

 „Afterwork Familie: Wie du mit wenig Zeit dich und deine Familie glücklich machst.“

  Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein: Das Selbsthilfebuch für gerade noch nicht ausgebrannte Mütter 

Willkommen Geschwisterchen: Entspannte Eltern und glückliche Kinder.“

Und mein Kinderbuch: Der Blaubeerwichtel

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