Fliegen mit Kindern: Tisch auf, Tisch zu und bloß nicht anschnallen!

Urlaubszeit. Ich war mit beiden Kindern alleine unterwegs. Den Opa besuchen. Mit Kindern im Flugzeug. Was soll ich sagen? Was früher bedeutete, eineinhalb Stunden Zeitschrift lesen und schlechten Kaffee trinken, war nun ein Dreikampf zwischen Kind festhalten, Kind trösten, Kinder dranhindern, am Vordersitz zu rütteln, Kinder dran hindern, Wasser zu verschütten und Konfettti aus der Serviette zu machen und zu hoffen, dass dieser blöde Flieger so schnell wie möglich Hamburg erreicht. Ja. Alleine fliegen mit zwei Kleinkindern. Ein Riesenspaß. Dass das jetzt ironisch gemeint ist, muss ich nicht hervorheben, oder?

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Über den Wolken: Allein mit zwei Kindern, was für ein Spaß!

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Aus dem Urlaub zurück II: Was man aus den Ferien für den Alltag lernen kann

Bei diesem Wetter fällt es leicht, sich ein bisschen Urlaubsgefühl zu bewahren. Um einen herum gut gelaune Menschen in Sommerlaune, die jeden Nachmittag mit den Kindern Schwimmengehen und Eisessen: Fast wie im Urlaub. Aber halt nur fast. Denn der Kindergarten macht immer noch morgens um 9 zu und die Arbeit auf dem Schreibtisch will auch bei 36 Grad erledigt werden. Aber diesmal habe ich mir vorgenommen: Die Leichtigkeit aus dem Urlaub, das Entspanntsein vor allem auch im Umgang mit den Kindern – das will ich noch eine ganze Weile beibehalten! SONY DSC Weiterlesen

Zurück aus dem Urlaub: Wie kommen wir jetzt wieder in den Alltagsrhythmus?

Ja, da ist sie wieder die GanznormaleMama! Ich war nur kurz im Urlaub, zweieinhalb Wochen mit meinen drei Männern und ohne PC. Nun bin ich also wieder aus dem Urlaub zurück und es ist 22 Uhr – und die Kinder liegen endlich im Bett. Denn wie immer nach einem Urlaub schaffen wir es einfach nicht, auf Knopfdruck in den Alltagsrhythmus umzuschalten. Die Geister, die ich rief… waren wir im Urlaub froh darüber, bis 10 Uhr (!) auszuschlafen, haben wir hier nun zwei Kinder sitzen, die (verständlicherweise) es keinesfalls einsehen, wieso man auf einmal schon um acht ins Bett sollte…

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Flucht aus dem Kinderbett: Schlafen? Jetzt doch noch nicht!

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Urlaub mit Kindern: Tipps für das Autopacken

Wir haben unseren ersten Urlaub als vierköpfige Familie hinter uns. Mama, Papa, der Dreijährige und das Baby. Wer hatte am meisten Gepäck dabei? Richtig: das Baby. Dicht gefolgt vom Dreijährigen. Mama und Papa mussten zushenb, wie sie eine Hose und einen Pulli in den Koffer quetschen konnten. Wobei es bei mir echt egal ist: Nach zehn Minuten Tragen hat jeder Pulli seinen Milch- oder Babyspuckfleck abbekommen. Wozu noch wechseln?!

Autopacken mit Kindern ist eine Kunst für sich

So standen wir also vor unserem Auto, ein Kombi, wohlgemerkt, wie es sich für eine Familienkutsche gehört. Davor stapelten sich: Kinderschuhe, Kindergummistiefel. Jacke. Regenjacke. Matschhose. Windeln für das Baby. Lieber ein paar in Reserve. Feuchttücher. Der Babyschlafsack. Der Babyersatzschlafsack. Mützen, Schals. Kinderbücher. Der Kuschelhase. Vorsichtshalber auch der Kuscheligel. Man weiß ja nicht, wer zum Einschlafen grad angesagt ist. Babyklamooten. Und noch mehr Babyklamotten. Ein Body am Tag? Nee. Was ist, wenn die Windel überläuft?

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Vor dem Urlaub ist nach dem Urlaub: Wäschewaschen!

Ein Glück war ein Babybett vor Ort. Und auch Sandspielzeug gab es im Ferienhaus.

Aber das Haus lag in Dänemark. Das heißt: Es musste noch eine Kiste Vorräte ins Auto.

Achja, in einem kleinen Koffer waren die Sachen von uns Eltern. Sie teilten sich den Platz mit Bettwäsche und Handtüchern.

Da lag dieser Berg nun. Kinderwagen und Buggy daneben. Die sperrigen Kindersitze blockierten schon die Rückbank.

Es ging übrigens eine Woche fort. Wir planten keine Weltreise.

Packen für den Familienurlaub will erlernt sein

Am Ende passte doch alles in den Kofferraum und öh in Mamas Fußraum auf dem Beifahrersitz. Es war eine Meisterleistung an Pack- und Stapelkunst. Zum Schluss wurden die Nudelvorräte einfach in die freien Lücken gestopft, genau wie die Windeln. Jeder Quadratzentimeter bestens ausgenutzt. Kindergummistiefel passen auch super in die kleinsten Lücken, solange das Kind nicht mehr als Schuhgröße 30 hat.

Die Weltreise – äh der Kurztrip- konnte beginnen!

Ähnlich voll ist der Wagen übrigens auch, wenn es nur übers Wochenende weggeht. Es ist mir ein Rätsel, wie unsere Eltern es früher in ihren Miniautos übr die Alpen schafften samt Kindern an Bord. Und es soll ja auch heute noch Familien geben, deren Familienkutsche ein Golf ist. Da müsste ich wohl dann auf den Wechselpulli verzichten. Wobei, ist ja eh egal, Babyspucke ist ja immer drauf.

Übrigens: Auf dem Rückweg war das Auto ähnlich voll. Trotz einer Packung verbrauchter Windeln und einer leeren Vorratskiste.