Chaos im Kinderzimmer: Beweisfotos zum überbewerteten Aufräumen

Mein letzter Post über meine Kapitulation vor dem Chaos im Kinderzimmer hat mir viele Kommentare beschert, nicht nur hier, auch bei Facebook. Die Rettungswege sind immer noch frei und da wir im Esszimmer staubsaugen mussten (zwecks Kekskrümelei everywhere), ist auch das Esszimmer halbwegs passierbar. Im Kinderzimmer herrscht noch Landunter, aber heute Abend ändert sich das, fester Vorsatz! Das Wohnzimmer hingegen ist noch spielzeugfreier Raum – eher gesagt, wieder spielzeugfreier Raum, da ich einfach alles mit dem Fuß ins angrenzende Kinderzimmer geschoben habe und die Tür zugemacht habe. Hier nun aber mal Beweisfotos, die ich extra für Euch gemacht habe. (Mit dem Telefon bei denkbar schlechten Lichtverhältnissen, entschuldigt die Qualität) Aber ich denke, sie sprechen für sich:

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Mir hat übrigens gestern eine Erzieherin erzählt, dass mein Großer im Kindergarten einer eifrigsten Aufräumer ist! Ihm scheint es dort richtig Spaß zu bringen, er ist schnell und mit System dabei. Es ist also doch noch nicht alle Hoffnung verloren. Ein bisschen so wie mit dem Essen: Im Kindergarten isst er alles ohne Meckern, zu Hause wird aussortiert…

Aufräumen wird überschätzt -vor allem mit Kindern

Mal ganz ehrlich? Wie realistisch sind die weißen und pastellfarbenen Instagram-Kinderzimmer?! Hand aufs Herz! Ich habe kapituliert. Bei uns werden nur noch die Rettungswege freigeräumt. Und bei Euch? Wer braucht einen aufgeräumten Haushalt, wenn er Kinder hat?! Chaos. Chaos. Chaos. Es ist der späte Nachmittag und im Esszimmer ist kein Durchkommen mehr. Da steht der Puppenwagen neben dem Kuschelhasen, dekoriert mit Wachsmalstiften und Keksresten. Ringsherum drapiert: der Inhalt der Spielzeugkiste. Bauklötze, Matchboxautos, Spielzeuggeschirr. Wer von der Küche zum Esstisch will, muss durch das Spielzeug waten wie in einem Teich. Nur dass es hier viel schmerzhafter ist, wenn man beim Waten nicht aufpasst und auf einen dreieckigen Holzklotz tritt.

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