Drittes Kind, drittes Wochenbett – was ich seit dem letzten Mal ganz vergessen hatte

Zwei Wochen ist unsere Babymaus nun alt und wir sind zuhause gut angekommen – sind aber noch weit entfernt von „gut angekommen im Alltag“. Und das ist auch gut so. Denn gerade diese ersten Wochenbettwochen haben einen so besonderen Zauber, den ich so lange wie möglich erhalten möchte. Diese Zeitblase, dieses Dahintreibenlassen und Herunterkommen. Und ich stelle fest, es gibt so viele Dinge, die ich wieder ganz vergessen hatte, seit der Geburt unseres Kleinen vor vier Jahren. Wie gut Neugeborene riechen. Aber auch Dinge wie den Wochenfluss, Milcheinschuss und Co.

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Vom Wochenbett-Zauber im Dezember

Psssst, ich melde mich hier aus unserer kleinen Blase, während das Baby schläft. Wir leben hier gerade in einer Art Kokon, in einer Zeitkapsel, wenn man so will. Das Wochenbett ist eine besondere Zeit, eine Zeit, in der die Zeit irgendwie stillsteht. Nun, diesmal beim dritten Kind nicht so richtig still. Denn natürlich muss der Große weiterhin morgens in die Schule und nachmittags seine Hausaufgaben machen und ebenso geht der Kleine weiterhin in den Kindergarten. Aber die Vormittage alleine mit Baby unterliegen einem besonderen Zauber – ebenso die Nachmittage, die wir zurzeit ohne Verabredungen und besondere Aktivitäten gestalten. Nur wir fünf, viel Kuschelei, viel Vorlesen, gemütliches heiße Milch vorm Adentskranztrinken. Alles ist verlangsamt, manchmal wie in Zeitlupe. Und trotzdem rast die Zeit – ist unser Baby nicht gerade eben erst auf die Welt gekommen? Hatte ich nicht eben noch diesen unwahrscheinlich dicken Bauch?! Und schon sieht sie so anders aus als auf den Fotos der ersten Stunden – und ruckzuck ist es da, das Gefühl, als sei unser Babymädchen schon immer bei uns gewesen.  Weiterlesen