Willkommen zurück, Erkältungszeit!

Da ist sie wieder. Die Erkältungszeit. Ich kann nicht wirklich behaupten, dass ich sie vermisst habe. Monatelang kein Infekt. Abgesehen von der Blasenentzündung, die unsere Babymaus im Finnlandurlaub hatte. Aber keine schniefenden Nasen, keine schlaflosen Nächte wegen Ohrenschmerzen oder plötzlich auftretendes Scharlach. Letzteres scheint nämlich besonders vernarrt in meine Jungs zu sein. Kaum baumelt am Kindergarteneingang der Zettel „wir haben einen Fall von Scharlach“ hat einer von den Jungs abends einen roten Hals und mag nicht mal mehr Nudeln mit Ketchup essen.  Ja, der Sommer war sehr schön. Und irgendwie vergisst man in diesen Monaten, dass es ja auch die andere Seite gibt. Ich spreche jetzt nicht vom Kuscheln bei Sturm und Plätzchenbacken, worauf ich mich sehr freue. Nee, die Rede ist von literweise Rotz und die Telefonnummer des Kindergartens auf dem Handydisplay, die von drohendem Unheil kündet.  Weiterlesen

Premieren, die Mütter nicht brauchen: Arm gebrochen, Krankenhaus und OP

Es gibt Premieren, die braucht man einfach nicht. Dinge, die man nicht in einem Satz nennen möchte. Kinder und Krankenhaus ist sowas. Kind mit Vollnarkose im OP ist sowas. Es gibt Situationen, die öffnen einem die Augen. Und man ist verwundert über sich selbst – wie man auf einmal funktioniert, wie man es trotz allem schafft, die Dinge irgendwie doch positiv zu sehen. Mein Sohn hat sich den Arm gebrochen. 1000 mal ist er von der Schaukel gesprungen. 1000 mal ist nix passiert. Bis auf vorgestern. Das Ergebnis: ein weinendes, aber überraschend tapferer Junge, ein Arm, der merkwürdig abstand und ich, die alle drei Kinder ins Auto packte, ins Krankenhaus fuhr und dabei funktionierte. Überraschend souverän. Autopilot. Natürlich war der Mann gerade unterwegs -Murphys Gesetz lässt grüßen. Natürlich passierte es kurz vor Schluss unseres Freibadbesuches, als ich sagte „noch fünf Minuten, dann geht es nach Hause.“ Das Resultat: Arm gebrochen und zwar so, dass operiert werden musste.

Weiterlesen

Erkältung, Mittelohrentzündung, Magen-Darm: Kranksein mit Kindern

Es ging ja so lange gut. Der Sommer war lang und schön. Keine Viren in Sicht. Doch kaum wird es kühler und kaum macht die Sonne sich rar, sind sie alle wieder da, die lang verdrängten Zipperlein der Kinder. Erkältung im Hause ganznormalemama. Und damit es nicht langweilig wird, fing der Große gestern an zu spucken und der Kleine hatte Ohrenschmerzen. Mittelohrentzündung, Magen-Darm – all diese Kinderkrankheiten, sie kommen gerne im Herbst zu Besuch. Oh Sommer, verweile doch, Du warst so schön! Kranksein mit Kindern ist unfassbar doof.

Medizin Schnupfenzeit Erkältung Grippewelle

Wenn die Kinder krank sind… leiden wir Mamas mit.

Weiterlesen

Die Grippewelle trifft auch eine ganznormaleMama – Schnupfenzeit, blöde Zeit

Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Das ist ja schon so etwas wie der gesundheitliche Normalzustand, wenn man kleine Kinder hat. Früher, da hatte ich zwei Erkältungen im Jahr, wenn es hochkam, drei und gut war’s. Ein paar Halsschmerzen, manchmal etwas Husten. Grund genug, mich damals schon zu beklagen. Das kann mich heute nicht mehr schrecken.

Eine laufende Nase?! Ist bei uns Untermieter von Oktober bis März, nicht besonders geschätzt, aber einfach nicht rauszuekeln.

Fällt nur so schwer, diesen Saison- Mitbewohner zu ignorieren. Bevor ich selbst Kinder hatte, hätte ich nie geglaubt, WIE VIEL Rotz aus so einer kleinen Kindernase kommen kann (darüber hatte ich auch schon mal hier geschrieben)! Die Nasen sind SO klein, aber wenn sie laufen, dann richtig. Dann kann man mit der Schnotter Kaffeetassen füllen und zwar mehr als eine.

Dauererkältete Kinder im Winter: Was tun?

Nunja. Im Herbst und Winter, da beginnt mit kleinen Kindern erst so richtig die Virenparty. Die Schnupfenviren geben sich bei uns die Klinke in die Hand. Ab und an gesellen sich noch ein paar nette Bakterien dazu und dann ist die Party so richtig im Gange. Mit Scharlach, Bronchitis und Mittelohrentzündung begann die Schnupfensaison diesmal im Herbst. Scharlach brachte der Große aus dem Kindergarten mit, ich kam dann auch in den Genuss, Bronchitis und Mittelohrentzündung sackte der Kleine ein. Mein Mann blieb damals wie durch ein Wunder verschont. Dafür traf es ihn nun diesmal. Zum Abschluss der Erkältungszeit streckte es ihn nieder.

Medizin Schnupfenzeit Erkältung Grippewelle

Erst war der Große an der Reihe. 40,5 Grad Fieber, das sich nicht senken ließ. Ab zum Kinderarzt. Schwerer grippaler Infekt. Vielleicht auch Grippe. Am selben Abend traf es meinen Mann. Der war dann auch einige Tage ausgeschaltet. Als nach einer Woche die beiden wieder so halbwegs auf dem Damm waren, kratzte es in meinem Hals. Und beim Kleinen (der gerade halbwegs bei der Tagesmutter eingewöhnt war) lief erst die Nase, dann kam das Fieber. Mandelentzündung. Die scheint jetzt weg zu sein, dafür hustet er jetzt. Das Fieber immerhin ist seit heute weg. Es geht aufwärts!

Hier laufen nun nur noch die Nasen, das dafür aber reichlich. Auch meine. Meine Halsschmerzen werden besser und Fieber ist zumindest bei mir nicht in Sicht. Ich hatte mich gegen Grippe impfen lassen – vielleicht mein Glück.

Grippe, Fieber, Mittelohrentzündung: Wir haben alles im Angebot

Man sollte meinen, dass man sich mit zwei kleinen Kindern irgendwann daran gewöhnt, wenn das Fieberthermometer auch bei 39 Grad nicht stoppt. Aber es fällt mir immer noch schwer, cool zu bleiben, wenn dort eine 4 vor dem Komma auftaucht. Vor allem, wenn das sonst so muntere Kind auf einmal nicht mehr spricht, nichts essen will und weder Fiebersaft noch Wadenwickel Wirkung zeigen. Es tut mir selbst weh, wenn meine Kinder bei jedem Husten aufwachen, sich nachts im Bett wälzen, weil die Nase entweder verstopft ist oder wie ein Wasserfall fließt. Ich weiß, jede Erkältung ist ein Training fürs Immunsystem. Wir sind also bestens trainiert und sogar mein Kleiner hat mit seinen 15 Monaten ein 1a-Trainingsergebnis hingelegt.

Ich hoffe, wir haben für diesen Winter unseren Soll erfüllt. Vor eins blieben wir ein Glück verschont: Magen-Darm-Viren scheinen sich bei uns nicht besonders wohl zu fühlen. Sie besuchen uns nicht. Nicht dass ich böse drum wäre. Lieber fünf Erkältungen als ein Magen-Darm-Virus.

Nächstes Jahr um diese Zeit machen wir uns aus dem Staub. Sonne, Wärme und Quarantäne. Das ist das Beste, was man im Februar machen kann.

Nun genug der Klagerei. Es geht immer schlimmer und es handelt sich nur um ein paar Rhinoviren. Alles in allem geht es uns gut. Und dafür bin ich dankbar!

Wie geht es Euch? Habt Ihr den Winter halbwegs überstanden? Was machen Eure Mäuse? Ich wünsche Euch, dass Ihr gesund bleibt/gesund werdet!

Im Kindergarten hing heute übrigens eines meiner geliebten Schilder: „Wir haben einen Fall von Läusen.“ Na, das wär‘ doch mal ein bisschen Abwechslung zur laufenden Nase!