Lang lebe König Frosch: Ein Buch zum Nachdenken und Diskutieren

*Werbung/Buchrezension*

Habt Ihr Lust auf ein Buch zum Vorlesen und Selbstlesen, über das Ihr mit Euren Kindern von Herzen diskutieren könnt? Dann möchte ich Euch Martin Baltscheits neues Buch „Lang lebe König  Frosch!“ vorstellen. Es ist die Fortsetzung von „Nur ein Tag“, aber es lässt sich auch ohne Probleme als eigenes Buch, in sich abgeschlossene Geschichte lesen. Es ist ein Kinderbuch mit Tiefgang, bei dem es nicht nur viel zu lachen gibt – sondern auch einiges zum Nachdenken, auch wenn es teilweise viel zu erklären gibt und das Ende nicht ganz kindgerecht ist (dazu später mehr). Denn es geht, kurz zusammengefasst, um Populismus und Manipulation – ein Oberthema, das ja leider heutzutage aktueller denn je ist. „Lang lebe König Frosch!“ zeigt, wie einfach man Populisten auf den Leim geht und wie leicht man andere manipulieren kann. Unterhaltsam verpackt in eine Fabel voller Situationskomik, nur leider nicht immer ganz kindgerecht und für Kinder gut zu verstehen. Weiterlesen

Apfelkuchen mit Streuseln aus Haferflocken-Krokant

Apfelkuchen ist so etwas, was ich täglich essen könnte. In allen Varianten. Vielleicht, weil Sahne so perfekt zu Apfelkuchen passt und ich Sahne so mag. Oder auch, weil Äpfel im Kuchen immer einen saftigen Teig ergeben, einen Kuchen, der selbst am nächsten Tag immer noch frisch und lecker schmeckt. Ich habe Euch ja schon verschiedene einfache Apfelkuchenrezepte auf dem Blog vorgestellt, wie diesenversunkenen Apfelkuchen, diesen Blechkuchen mit Äpfeln oder diesen schwedischen Kladdkaka mit Äpfeln. Äpfel kann man sogar in Sconesteig hineingeben und erhält so supersaftige Scones, die auch zum Frühstück lecker schmecken. Diesmal habe ich mich für einen Apfelstreuselkuchen entschieden, bei dem die Streusel aus karamellisierten Haferflocken sind. Das gibt leckeren Biss und die Kombination aus den fein säuerlichen Äpfeln und der Süße des Krokants ergänzt sich super! Weiterlesen

Diese Dinge vermissen Eltern in Corona-Zeiten am meisten

Wenn ich in diesen Tagen Fotos sehe von Menschen, die im Café sitzen oder von Kindern auf einem Spielplatz, dann ist es, als ob ich in eine fern zurückliegende Zeit schaue, eine Wirklichkeit sehe, die uns immer so selbstverständlich schien- und es ganz plötzlich nicht mehr ist. Einfach mal im Café sitzen, sich mit Freunden zum Frühstück treffen, ins Theater gehen, auf einem Flohmarkt bummeln oder einfach mal verreisen, das gehörte so ganz normal zu unserem Leben. Es war so normal, dass man nicht drüber nachdachte. Ich hätte mir selbst mit all meiner Fantasie nicht vorstellen können, dass die Grenzen in Europa einfach dicht machen und fast alle Flüge gecancelt werden. Dass die Schule wochenlang einfach zumacht und man nicht eben mal die Kinder mit den Nachbarskindern zum Spielen rausschicken kann. Weiterlesen

Liebe Grüße an Oma, Opa und an alle, die wir vermissen: Karten für jeden Anlass

*Werbung mit Rabattcode*

Die Großeltern haben wir lange nicht mehr gesehen. Freunde haben wir lange nicht mehr gesehen. Und wenn, dann höchstens aus der Entfernung, auf der anderen Straßenseite, wo man sich zuwinkt und ein paar Sätze wechselt. Und dann jeder seines Weges zieht – Social Distancing eben. Es sind mittlerweile schon so viele Wochen, die wir als Familie in unserem kleinen Kokon leben. Und ein wirkliches Ende, eine Rückkehr der Normalität ist nicht in Sicht. Nicht nur ich vermisse die Normalität, auch meine Kinder vermissen ihre Freunde, ihre Schule (ja, tatsächlich!), den Kindergarten, ihre Großeltern. Was wir neben Videotelefonie entdeckt haben: Karten schreiben. Fotos schicken. Denn noch schöner als ein Videogespräch oder per Direktnachricht verschickte Fotos, ist es, etwas Richtiges in der Post zu haben. Und das Schöne ist, wenn man beides miteinander kombinieren kann: Fotos und Postkarten. Dafür habe ich die Vorlagen vonKaartje2go benutzt, die man ganz einfach mit eigenen Fotos und eigenem Text personalisieren kann. Weiterlesen

Schnelles Essen ohne Kochen – 10 Ideen und Rezepte für die einfache Familienküche

Ich koche gerne. Habe ich schon immer gemacht. Kochen ist für mich Entspannung. Eine Entspannung, deren Ergebnis ich auch noch genießen kann. Besser geht es eigentlich nicht, oder? Ich esse nämlich auch sehr gerne. Und am liebsten esse ich, wenn es gut schmeckt. Beim Kochen experimentiere ich gerne. Ich mag es, aus dem, was der Vorratsschrank hergibt, ganz neue Gerichte auszuprobieren, auch mal Zutaten zusammenzuwerfen, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören. Ich habe Unmengen von Kochbüchern und Kochzeitschriften, vor allem aus Schweden, aus denen ich immer wieder Neues ausprobiere oder mich einfach nur inspirieren lasse. Das „Problem“ bei meinem kreativen Kochen sind nur manchmal meine Kinder, die nur eine beschränkte Auswahl an Gemüse mögen … eine zusätzliche Herausforderung. Manchmal behelfe ich mir dann, indem ich ihnen einfach Nudeln Bolognese kredenze, wenn es für meinen Mann und mich mal etwas Ausgefalleneres gibt, von dem ich weiß, dass sie eh es verschmähen. Weiterlesen

Spieletest: MyCity, grandioser Spielspaß für die ganze Familie

*Spiele-Rezension*

Meine Kinder und ich lieben Gesellschaftsspiele, vor allem, wenn es nicht nur um Glück sondern eher um Kombinieren und Nachdenken geht (Mensch ärgere dich finde ich zum Beispiel total doof). CATAN ist zum Beispiel eines unserer Lieblingsspiele – aber nun haben wir ein Spiel gefunden, dass definitiv mit CATAN mithalten kann! MyCity. Es ist, genau wieCATAN, im Kosmos Verlag erschienen und hat uns den Corona-Lockdown versüßt. So sehr, dass wir Nachmittag für Nachmittag spielten und meine Kinder schon morgens fragten, wann wir denn endlich weiterspielen. Ja, richtig gelesen: Weiterspielen. Denn „MyCity“ ist ein so genanntes Legacy-Spiel. Also ein Brettspiel, bei dem sich das Spielbrett mit den Spielfortschritten in jeder Partie weiterentwickelt. Die Entwicklungen und neuen Spielregeln hängen auch von den Ergebnissen der vorherigen Spiele ab. Also eine Art Fortsetzungsspiel! Das ist richtig spannend, denn jedes Spiel ist anders – und es war jedes Mal eine Aufregung, wenn wir mit einer Spielrunde fertig waren und den Umschlag mit den neuen Regeln für die nächste Spielrund öffneten. Ich sage es vorab: MyCity hat einen Suchtfaktor und wir haben an manchen Tagen stundenlang mehrere Runden gespielt, weil es unglaublich viel Spaß brachte! Weiterlesen

Schritt für Schritt. Nur auf den nächsten Meter schauen. Nicht auf die ganze Straße.

Tagsüber lassen sich die Gedanken beiseite schieben. Im Dreikampf Home Office – Homeschooling – Kindergartenkinder bei Laune halten (plus die inoffizielle Disziplin Haushalt) bleibt kein Platz für Gedanken. Keine Zeit für Sorgen. Das Gehirn hat schlicht nicht die Kapazität, sich auch noch damit zu beschäftigen, wie lange es noch so weitergeht. Und was als nächstes kommt. Und ob es nicht wieder einen Schritt zurück. Vielleicht ist es auch ganz gut so, dass wir tagsüber so beschäftigt sind, dass kein Platz für Sorgen bleibt. Aber nachts, wenn alles schläft, wenn die Geräusche verstummen, kein Kind „Mama“ ruft und die Wäscheberge im Dunkel des Schlafzimmers verschwinden… dann kommen sie die Gedanken. Die Sorgen. Die offenen Fragen. Die Frage, die immer wieder kommt, die sich immer wieder in den Vordergrund drängt, egal wie oft ich sie in die hinterste Gehirnwindung verbanne, diese Frage ist: Wie lange geht es so weiter? Und eben das ist die Frage, die einem keiner beantworten kann. Und eben diese zeitliche Ungewissheit, diese fehlende Perspektive, die ist es, die einen verrückt machen kann. Die zermürbt. Kein Experte weiß eine Antwort, kein Politiker. Weil es eben keine Antwort gibt. Und die Schätzungen der Experten machen nicht gerade Mut: Monatelang kann es so weitergehen. Bis es einen Impfstoff gibt (im Frühjahr 2021?!) wird es nicht die Normalität geben, die wir kennen. Das kann einen wahnsinnig machen. Weil es wahnsinnig ist. Was mir hilft? Immer nur an den nächsten Schritt zu denken. Nicht an die ganze lange Straße, die vor einem liegt. Weiterlesen

Käsekuchen mit Kirschen – Rezept für einen bodenlosen Käsekuchen

Ich probiere gerne verschiedene Backrezepte aus – und in diesen Tagen bin ich besonders gefordert. Da muss ich mit dem klarkommen, was der Vorratsschrank und der Kühlschrank parat halten, denn es sind nicht die Zeiten, wo man wegen einer vergessenen Butter in den Supermarkt eilt. Und so kommen dann immer mal wieder Zutaten an unsere Kuchen, die ich sonst nicht verwenden würde – wie beimPolenta-Apfelkuchen von vergangener Woche. Letzte Woche wollte ich Käsekuchen backen, hatte dann aber nur Quark und keinen Frischkäse im Haus. Und vom Quark noch nicht mal besonders viel. Das Mehl ist grad eh knapp, dafür hatte ich noch Weizengrieß über. Die Kinder wünschten sich Mandarinen, doch es waren nur Kirschen da. Herauskam am Ende ein saftiger Käsekuchen ohne Boden und mit Kirschen. Lecker, saftig und überraschend schnell gebacken! Weiterlesen

„Mama! Kannst du mal!“ – Protokoll des ganz normalen Wahnsinns von #coronaeltern

Der Computer fährt hoch. Währenddessen: Das Schulkind packt seine Schulsachen aus. Es geht wieder los. Home Office mit parallelem Homeschooling und Unterhalten eines Vorschulkindes und Krippenkindes. Vorhang auf!

„Mama, was ist das Gegenteil von einfach?“

„Schwer.“

„Aber das ist ja schon das Gegenteil von leicht. Ich brauche ein anderes Wort.“

Ich als Journalistin sollte hier drauf eine Antwort geben können. Während ich angestrengt nach einer Lösung für die Deutschhausaufgaben suche, kräht es vom Töpfchen „Mama, hab AA gemacht.“ Beim Töpfchenauskippen rufe ich meinem Schulkind das Wort „schwierig“ zu, während der Mittlere eine Frage zu seiner Legoanleitung hat: „Kannst du mal den Nuppsi abmachen?“

Ich hatte ja schon mal geschrieben: Home Office mit drei Kindern und parallelem Homeschooling erfordert acht Arme und neun Gehirne wie ein Krake.

In der Zwischenzeit sind vier Emails aufgepoppt. Ich schaffe es, zwei davon zu lesen, dann der Schrei: „Mama, sie hat das Wasser ausgekippt!“

„Mama, wie schreibt man desorientiert?“

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So könnt Ihr Euch in der Schwangerschaft aufs Stillen vorbereiten: Tipps für werdende Mütter

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Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich im Geburtsvorbereitungskurs, damals, vor neun Jahren, als ich mit meinem Großen schwanger war, mich zum ersten Mal direkt mit dem Thema Stillen auseinandersetzte. Mir war immer klar, dass ich unbedingt stillen wollte – mich hatten die gesundheitlichen Vorteile des Stillens von Anfang an überzeugt. Aber mehr als dieses theoretische Wissen hatte ich nicht. Ehrlich gesagt, hatte ich keine rechte Vorstellung davon, wie das eigentlich so ist mit dem Stillen. Geschweige denn, dass es Probleme beim Stillen geben könnte. Woher auch?! Man hat ja vor dem ersten Kind eher selten Berührung mit dem Thema Stillen. Ich ging ehrlich gesagt davon aus, damals in der ersten Schwangerschaft, dass es ein körperlicher Vorgang ist, der einfach so klappt. Baby andocken und die Sache läuft! Dass es nicht immer so einfach ist, dass jedes Kind anders ist oder dass das Stillen bei jeder Mutter anders abläuft, hätte ich nicht erwartet. Schon gar nicht war ich darauf vorbereitet, dass das Stillen schmerzen könnte! Über meine Stillerfahrungen beim ersten Kind und was mir gegen die schmerzenden Brustwarzen half, habe ich hier schon mal berichtet. Die Schmerzen beim Stillen waren ein Glück beim zweiten und dritten Kind so gut wie nicht mehr vorhanden. Kann man denn etwas machen, um die Brust schon in der Schwangerschaft aufs Stillen vorzubereiten? Weiterlesen