Rückblende auf die Babyzeit

Das Telefon klingelt. Aber ich lasse es klingeln. Nicht, weil ich keine Lust habe ranzugehen. Sondern, weil ich mich nicht rühren kann. Meine Tochter schläft. Auf mir drauf. Aber wehe, ich bewege mich oder wage es, sie abzulegen: Rabäh, los geht das Babykonzert! Es ist mal wieder einer dieser Tage, an denen sie auf mir wohnt. »Babys schlafen ja so viel«,
hat man mir gesagt. Nur leider ausschließlich auf mir drauf. Und auch, wenn sie wach ist, ihr Lieblingsplatz zurzeit: Mamas Arm. Immer. Mamas Arm. Rund um die Uhr. Mamas Arm!

Beim ersten Kind hatten wir eine Wiege gekauft, einen sogenannten Stubenwagen. So kann das Baby immer bei uns sein, wenn es schläft, haben wir gedacht. Falsch gedacht. Den Stubenwagen verschenkten wir nach einigen Monaten ungenutzt. Denn auch unser erstes Kind »wohnte« quasi auf mir. Manchmal wochenlang. Statt den Stubenwagen durchs Haus zu schieben, wurde ich Meisterin im »Dinge mit einer Hand erledigen«: Dosen öffnen mit einer Hand?
Eine Leichtigkeit! Zwiebeln schneiden ebenso. Mein erstes Buch schrieb ich zum größten Teil einhändig tippend. Mit jedem Kind perfektionierte ich diese Eigenschaft mehr.

Aber auch wenn mir diese Tage damals ewig vorkamen, in denen meine Kinder nirgendwo anders als auf
meinem Arm sein wollten: Sie waren irgendwann plötzlich vorbei. Alles nur eine Phase – die ich, wie so viele dieser Phasen, an manchen Tagen fast schmerzlich vermisse.

Die Zeit rast vorbei, wenn man Kinder hat… mir war gerade nach diesem kleinen Rückblick. Kennt ihr das, wenn ihr manchmal zurückdenkt und die Dinge wieder vor Augen seht, den Geruch der Babyhaare in der Nase habt?

Diese kleine Rückblende ist übrigens ein Auszug aus meinem Buch „Das Kind wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“, das im Juni erscheint. Ihr könnt es jetzt schon vorbestellen!

Kennt Ihr eigentlich schon mein Kochbuch? „Das Familienkochbuch für nicht perfekte Mütter“ – dort findet Ihr mehr als 80 Rezepte – unkompliziert nachzukochen und zu backen!

Kennt Ihr auch  meine anderen Bücher?

 „Afterwork Familie: Wie du mit wenig Zeit dich und deine Familie glücklich machst.“
  Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein: Das Selbsthilfebuch für gerade noch nicht ausgebrannte Mütter 

Willkommen Geschwisterchen: Entspannte Eltern und glückliche Kinder.“

Und mein Kinderbuch: Der Blaubeerwichtel

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