Diese Dinge vermissen Eltern in Corona-Zeiten am meisten

Wenn ich in diesen Tagen Fotos sehe von Menschen, die im Café sitzen oder von Kindern auf einem Spielplatz, dann ist es, als ob ich in eine fern zurückliegende Zeit schaue, eine Wirklichkeit sehe, die uns immer so selbstverständlich schien- und es ganz plötzlich nicht mehr ist. Einfach mal im Café sitzen, sich mit Freunden zum Frühstück treffen, ins Theater gehen, auf einem Flohmarkt bummeln oder einfach mal verreisen, das gehörte so ganz normal zu unserem Leben. Es war so normal, dass man nicht drüber nachdachte. Ich hätte mir selbst mit all meiner Fantasie nicht vorstellen können, dass die Grenzen in Europa einfach dicht machen und fast alle Flüge gecancelt werden. Dass die Schule wochenlang einfach zumacht und man nicht eben mal die Kinder mit den Nachbarskindern zum Spielen rausschicken kann.

Und ebenso unfassbar wie die ganzen Einschränkungen ist es, dass man sich so schnell daran gewöhnt. An diese neue Normalität, die alles andere als normal ist. Aber immer wieder, mehrmals täglich, vermisse ich unser altes Leben. Ich sehne mich nach so banalen Dingen wie in Ruhe durch einen Supermarkt zu bummeln. Im Café sitzen, essen gehen, die Oma besuchen, auf den Spielplatz gehen. Und nach dem Reisen, natürlich. Und ganz besonders nach ein paar Minuten nur für mich. Ganz in Ruhe, ohne einem Kind, das etwas von mir will! Und damit bin ich nicht alleine, wie mir viele Mütter auf Instagram schrieben. Ich habe dort nämlich in den Stories gefragt, was Euch am meisten fehlt in diesen Zeiten. Die häufigsten Antworten kommen hier:

Was Müttern in Coronazeiten am meisten fehlt

  • Umarmungen mit Oma, Opa und den Freunden
  • die Kita
  • Treffen mit Freunden
  • Zeit für mich
  • Reisen
  • Freiheit
  • das Treffen auf dem Spielplatz mit befreundeten Müttern
  • die Spontanität, einfach irgendwohin zu fahren
  • Freunde für die Kinder
  • Unbeschwertheit
  • Selbstbestimmung
  • das Meer
  • ein Glas Wein der Kneipe mit meinen Mädels
  • den geregelten Alltag mit Arbeit außer Haus
  • Arbeiten ohne Mundschutz
  • mal einen halben Tag alleine zuhause sein
  • meine liebsten Kolleginnen
  • durchs Möbelgeschäft zu bummeln
  • unbeschwert einen Kaffee trinken zu gehen
  • etwas tun zu können, ohne mir groß Gedanken zu macchen
  • in der Eisdiele sitzen
  •  Sportverein
  • Fitnessstudio
  • eine Auszeit im Cafe
  • Struktur im Alltag
  • der ganz normale Alltag
  • die Leichtigkeit des Seins
  • Abwechslung
  • ein Highlight, ein Ereignis, auf das man sich freut

Mit Abstand am meisten genannt wurden übrigens die Freunde und Verwandten, Umarmungen und die Zeit für sich selbst. Und das ist es auch, was mir am meisten fehlt in diesen Tagen. Wie geht es Euch – was fehlt Euch am meisten?

Alle Punkte wurden übrigens mehrmals genannt – also nicht nur von einer Leserin alleine. Was zeigt: Wir sind nicht alleine! Niemand von uns! Und zusammen schaffen wir das!  Egal, wie viel Meter Abstand zwischen uns liegen.

Kennt Ihr mein Kochbuch? „Das Familienkochbuch für nicht perfekte Mütter“ – dort findet Ihr viele weitere Rezepte – unkompliziert nachzukochen und zu backen!

Kennt Ihr auch  meine anderen Bücher?

 „Afterwork Familie: Wie du mit wenig Zeit dich und deine Familie glücklich machst.“

Willkommen Geschwisterchen: Entspannte Eltern und glückliche Kinder.“

Und mein Kinderbuch: Der Blaubeerwichtel

Willkommen bei der ganznormalenMama! Wollt Ihr familienfreundliche Reisetipps? Oder kinderleichte Rezepte? Oder Lustiges, Nachdenkliches aus dem Mamaalltag? Dann stöbert im Archiv und folgt mir auf Facebook, bei Instagram oder Pinterest– ich freue mich auf Euch!

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