Schmerzen beim Stillen? Welche Tipps mir wirklich halfen

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Beim ersten Kind war ich auf alles eingestellt, was das Stillen betraf. Aber nicht darauf, dass es wehtun könnte. Schmerzen beim Stillen? Das hätte ich einfach nicht erwartet und so traf es mich damals ziemlich unvermittelt, als meine Brustwarzen in den ersten Tagen anfingen zu schmerzen, so sehr, dass ich froh war über jede Minute, die sich die nächste Stillzeit herauszögerte. Da mein Sohn in den ersten Wochen ein sehr hungriges Baby war und sich – als wir uns mit dem Stillen eingegroovt hatten – mindestens alle zwei Stunden meldete, gab es nur wenig Schonung. Das war nicht immer witzig, obwohl ich das Stillen liebte (und es immer noch liebe, auch jetzt beim dritten Kind, das ich jetzt schon mehr als 2 Jahre lang stille) und die Stillpausen sehr genoss. Die Nähe, die Ruhe, das Wissen, dass ich allein mit meiner Milch meinem Kind alles geben konnte, was es an Nährstoffen benötigte und damit auch noch Gutes für meine und seine Gesundheit tat – das wollte ich nicht missen. Aber die Schmerzen beim Stillen machten auch keinen Spaß, im Gegenteil, sie machten mir regelrecht Angst.

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Hebammentipps bei wunden Brustwarzen

Meine Hebamme half mir, eine entscheidende Sache zu ändern: die Stillhaltung. Sie zeigte mir verschiedene Arten, meinen Sohn anzulegen. So konnte er besser und müheloser saugen und es war für mich gleich viel angenehmer. Wichtig ist auch ein Tipp, den sie mir gab und auch verschiedene Stillpositionen dafür zeigte: Das Baby sollte immer die ganze Brustwarze mit Vorhof im Mund haben. So werden die Brustwarzen nämlich geschont und die Brust besser geleert – was wiederum Milchstau vorbeugt und die Milchbildung für die nächste Stillmahlzeit ankurbelt. Die richtige Stillposition ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um wunden Brustwarzen vorzubeugen – was ich tatsächlich beim zweiten und dritten Kind feststellte. Da war ich nämlich „Stillprofi“ und legte die Kleinen nach der Geburt so an, wie ich es beim ersten Kind gelernt hatte. Und hatte bei den beiden Kleinen nie wunde Brustwarzen! Die hatte ich tatsächlich nur beim ersten Kind, damals, als alles neu war.

Übrigens schützt Muttermilch auch die empfindlichen Brustwarzen! Ich habe den letzten Rest der Milchmahlzeit immer an den Brustwarzen gelassen und vorsichtig (mit sauberen Fingern, damit keine Bakterien an die Brust kommen!) auf der Brustwarze verteilt. Ihr müsst die Brust auch nicht jeden Tag mit Duschgel waschen, einmal täglich warmes Wasser zum Reinigen reicht völlig aus. Am besten lasst Ihr auch so viel frische Luft wie möglich an die Brustwarzen, die Muttermilchreste nach dem Stillen also am besten an der Luft trocknen.

Wichtig ist es auch, dass Ihr die Stilleinlagen regelmäßig auswechselt, so dass sich erstens keine Keime bilden können. Und zweitens reizen trockene Stilleinlagen viel weniger als benutzte. Was in der ganz schlimmen Anfangszeit wirklich half, waren selbstgebastelte Ringe aus Mullbinden, die ich um die Brustwarzen herumlegte, so dass die Stilleinlage nicht direkt die Brustwarzen berührte.

Töpfer Babycare - hilft bei schmerzenden Brustwarzen

Brustwarzensalbe hilft gegen Schmerzen beim Stillen

Noch mehr Tipps, die bei Schmerzen beim Stillen helfen, findet Ihr übrigens auf der Töpfer-Babywelt-Webseite, wo es nicht nur viele Tipps für die Schwangerschaft und Babypflege gibt, sondern auch Hebammentipps rund ums Thema Stillen. Eine Brustwarzensalbe, wie es sie von Töpfer gibt, beruhigt die gereizte und gerissene Haut an den Brustwarzen. Ich habe sie immer direkt nach dem Stillen, wenn die Muttermilchreste getrocknet waren, sanft aufgetragen. Sie besteht aus verschiedenen Bio-Pflanzenölen wie Sonnenblumenöl und Ringelblumenextrakt, was entzündungshemmend und die Wundheilung fördert. Die Inhaltsstoffe beruhigen das gereizte Gewebe und sind unbedenklich fürs Baby – die Brustwarzensalbe muss vorm nächsten Stillen nicht abgewaschen werden. Sie ist übrigens auch geschmacks- und geruchsneutral. Und natürlich parfumfrei.

Töpfer Babycare und Mamacare. Hautpflege für Schwangerschaft Babys und stillzeit

Meine schmerzenden Brustwarzen hat die Salbe immer sofort beruhigt, es war sofort ein Gefühl des Aufatmens, sobald ich sie vorsichtig auftrug. Zusammen mit den Tipps meiner Hebamme zur richtigen Stillposition waren die wunden Brustwarzen und die Schmerzen beim Stillen ein Glück nach wenigen Tag Geschichte und ich konnte das Stillen endlich genießen und musste nicht mehr mit bangem Gefühl auf die nächste Stillmahlzeit schielen.

Die gute Nachricht an alle, die gerade mit wunden Brustwarzen und spannenden Milcheinschussbrüsten kämpfen: Die Schmerzen beim Stillen werden besser, je länger Ihr Euer Baby stillt! Denn diese Empfindlichkeit der Brustwarzen ist vor allem in den ersten Tagen nach der Geburt so extrem, was an den Hormonen, dem Milcheinschuss und den angeschwollenen Drüsen liegt. Es lohnt sich, dran zu bleiben und die Hebamme um Rat zu fragen!

Babycare mamacare von Töpfer Hilfe bei Wunden Brustwarzen beim stillen

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Willkommen Geschwisterchen: Entspannte Eltern und glückliche Kinder.“

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