Abenteuer im Wald: Neue Folgen der Kinderserie „Craig of the Creek“

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Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, dann fällt mir sofort der Wald ein. Wir wohnten gar nicht weit weg von einem kleinen Waldstück und ich bin oft nachmittags mit meinen Freunden aus der Nachbarschaft im Wald unterwegs gewesen. Ohne Eltern. Wir kannten unsere Grenzen. Aber innerhalb dieser Grenzen ließen uns unsere Eltern unsere Freiheit. Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, dann sehe ich mich auf unserem Kletterbaum sitzen, ich sehe mich Höhlen bauen, Stöcke sammeln, abends mit Blättern im Haar und Schlamm an den Schuhen nach Hause zurück kommen. Das waren Tage, die nie endeten, an denen ich mir nie vorstellen konnte, dass sie überhaupt enden könnten, diese Tage, in denen man einfach nur spielt und spielt und spielt und abtaucht in die ganz eigene Abenteuerwelt im Wald. Eben dieses Gefühl ist es auch, was meine Kinder mitnehmen sollen, wenn sie einmal zurück denken an ihre Kindheit. Und wenn ich sie so sehe, wie sie sich im Wald sofort den größten Ast schnappen und damit im Handumdrehen zu Detektiven, Urwaldforschern oder Archäologen werden, dann denke ich: Ja, genauso muss es sein, genauso muss sich Kindsein anfühlen. Egal, ob sie vorher quengeln, dass sie keine Lust haben auf den Wald – kaum sind wir da, ist alles vergessen und der Wald wird zur Kulisse für ihre schönsten Abenteuerwelten.

Und eben diese Erinnerungen an das Herumstrolchen im Wald, an die endlosen Sommer in der Natur,  an das Sammeln von Momenten, diese Erinnerungen kommen bei mir hoch, wenn ich die Kinderserie „Craig of the Creek – im Wald der Abenteuer“ anschaue, deren neue Folgen ab dem 1. Juli auf Cartoon Network laufen.

(Foto: The Cartoon Network Inc. A Time Warner Company, all Rights reserved.)

Abenteuer im Wald erleben die drei Freunde. (Foto: The Cartoon Network Inc. A Time Warner Company, all Rights reserved.)

Abenteuer im Wald: Eine Kinderserie macht Lust auf die Natur

Die amerikanische  Zeichentrickserie handelt von Craig, einem fröhlichen Neunjährigen, der sich am liebsten nonstop ins Abenteuer stürzen würde – wäre da nicht die Schule und die ständigen Regeln seiner Eltern. Mit seinen besten Freunden Kelsey, die stets einen lilafarbenen Umhang und einen Sittich mit sich herumträgt, und John Paul J.P., der sich nie schmutzig machen will, taucht  Craig jedoch ab in seine eigene Welt, nämlich den „Wald der Abenteuer“ an einem Fluss, in dem sie ihre eigene Kinderregeln aufstellen können, ganz ohne die komplizierten Regeln der Erwachsenenwelt. „Eine Welt, in der die Fantasie Gestalt annehmen und man der sein kann, der man immer sein wollte“, steht in der offiziellen Pressemitteilung zum Start der Kinderserie und diese Worte beschreiben ziemlich genau das Gefühl, das man beim Anschauen bekommt. Ist es nicht auch genau das Gefühl, das man mit Kindheit verknüpfen sollte?! Im Wald mit all seiner Magie erleben die Kinder eben genau das, was mir aus meiner Kindheit noch so gut bekannt ist: Das Gefühl der Freiheit, das Abtauchen in die eigene Fantasiewelt.

Wenn Craig mit seinen Freunden an den Fluss zieht und dort Käfern ein neues Zuhause gibt oder ein Picknick am Fluss macht, dann sehe ich mich selbst als Kind vor mir, wie ich genau solche Dinge mit meinen Freunden unternahm. Und ich sehe meine Söhne vor mir, die durch den Wald streifen und eine Rettungsstrecke für Käfer bauen, damit sie auf dem Waldweg nicht zertreten werden.

 (Foto: The Cartoon Network Inc. A Time Warner Company, all Rights reserved.) Erbung: Craig of the Creek Kinderserie

Eine Welt ohne Erwachsenenregeln – dafür aber voller Abenteuer. (Foto: The Cartoon Network Inc. A Time Warner Company, all Rights reserved.)

In den Folgen, die ab dem 1. Juli als Doppelfolgen laufen, treffen die drei Freunde auf allerlei skurrile Gestalten wie ein rappendes Roboter-Kind aus dem Jahr 3030, der an seinem Körper einen Kassettenrekorder befestigt hat und nur überleben kann, wenn er weitere Kassetten auftreiben kann. Schon allein, dass es hier um Kassetten und nicht irgendwelche MP3s geht, ist einfach cool und beamt mich sofort in meine Kindheit! In einer anderen Folge geht es um ein Autorennen, in wieder einer anderen zum Beispiel um einen geheimnisvollen Giftefeu.

Die Handlung  von „Craig of the Creek“ ist einfach und nachvollziehbar, immer sehr fantasievoll und was mir sehr gut gefällt: Die Art der Zeichentrick-Grafiken ist eher so wie die Serien aus meiner Kindheit gehalten, also nicht überanimiert. Auch der Schnitt  kommt  nicht so hektisch daher wie viele bei anderen aktuellen Kindersendungen. Ich würde sie ab sechs Jahre empfehlen, aber auch Fünfjährige haben sicher schon ihre Freude an den leicht schrulligen, lustigen und überaus liebenswerten Charakteren und ihrer Fantasie.

Und … das Tolle an „Craig of the Creek“ ist, dass die drei Protagonisten sich in der Natur bewegen und dadurch beim Zuschauen sofort Lust machen, sich selbst in die Natur zu begeben und die Abenteuer nachzuspielen und neue dazu zu erfinden! Denn die besten Abenteuer hält immer noch die Natur, das echte Leben bereit. Wenn eine Fernsehserie aber dazu anregt, sich auch in die Welt auf Entdeckungstour zu begeben, umso besser, oder? „Mama, können wir heute in den Wald“ fragte mein Großer gleich nach dem Gucken. Gibt es eine bessere Reaktion?!

Die neue Folgen von „Craig of the Creek – Wald der Abenteuer“ laufen ab dem 1. Juli als Doppelfolgen morgens um 7 Uhr auf Cartoon Network. 

(Foto: The Cartoon Network Inc. A Time Warner Company, all Rights reserved.) Werrbung - Kinderserie Craig of the Creek TV Tipp

Craig (Mitte) und seine Freunde Kelsey (links) und JP (rechts) sind ab Juli wieder im Fernsehen zu sehen. (Foto: The Cartoon Network Inc. A Time Warner Company, all Rights reserved.)

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