So findet man die richtige Matratze

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Der Kauf der richtigen Matratze kann komplizierter werden als ein Autokauf. Kennt Ihr das? Da steht man im Laden vor unzähligen Matratzen-Modellen, da gibt es Kaltschaum-Matratzen, Latexmatratzen und Federnkernmatratzen – aber auf was muss man eigentlich achten beim Matratzenkauf? Man liegt zur Probe und irgendwie ist jede Matratze bequem, aber was soll man auch schon sagen, wenn man so mit Schuhen und Jacke in einem neonbeleuchteten Matratzengeschäft liegt? Was ist wirklich wichtig? Und was müssen besonders Familien beachten beim Matratzenkauf? Bei dem Kauf einer Babymatratze? Und welche Matratze eignet sich fürs Familienbett (Stichwort: Besucherritze!)? Wie finde ich überhaupt die richtige Matratze für mich?! Ich habe da einmal bei einem Experten nachgefragt und zwar bei Markus Ott von dem Matratzenhersteller und –Versand Emma, deren Matratze verschiedene Matratzentypen miteinander kombiniert – und sich individuell jedem Körper anpasst.

Wenn man nach einer Matratze sucht, wird man erst einmal vom Angebot erschlagen. Es gibt über 50 000 verschiedene Matratzen! Worin unterscheiden sich die verschiedenen Matratzenarten – von Kaltschaum bis Latex?

Markus Ott: Fangen wir an mit der Latexmatratze: Sie wird entweder aus natürlichem oder synthetischen Latex hergestellt und besitzt einen Kern – aber keinen Federkern. Diese Matratze ist sehr hygienisch, da in ihrem Inneren Millionen von miteinander verbundenen Luftbläschen die Luftzirkulation konstant halten. Das sorgt auch für eine gute Belüftung der Matratze. Der Klassiker unter den Matratzen ist die Kaltschaummatratze, die auch am beliebtesten ist. Auch diese Matratze ist sehr hygienisch, da man meistens einen abnehmbaren Bezug hat, den man waschen kann – so ist die Matratze weniger anfällig für Milben. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Matratze sehr leicht ist.

Matratzenkauf, Emma, Matratze

Eine Matratze für alle?! Gestatten: Emma (so heißt die Matratze, nicht die Frau auf dem Bild). Foto: Emma Matratzen

Schon etwas schwieriger zu transportieren sind die Federkernmatratzen, oder?

Markus Ott: Genau, Federkernmatratzen haben ja einen Stahlfederkern, der natürlich mehr wiegt als reiner Kaltschaum. Dafür sind diese Matratzen sehr punktelastisch. Auch das muss man beim Matratzenkauf bedenken.

Auf was achten beim Matratzenkauf?

So viele verschiedene Matratzen – für welche Matratze sollte man sich denn da entscheiden? Ein Matratzenkauf ist eindeutig kompliziert!

Markus Ott: Diese Qual der Wahl beim Matratzenkauf kennen wir. Wir standen nämlich vor dem ähnlichen Problem, als wir unsere erste Matratze kaufen wollten. Deshalb haben wir ja unsere Emma erfunden. Wir wollten eine Matratze für jedermann – und so den Matratzenkauf so einfach wie möglich machen. Emma ist eine Mischung aus verschiedenen herkömmlichen Matratzen und kombiniert Kaltschaum, Memoryschaum mit einem Latexschaum und passt sich so perfekt dem Körper an. Außerdem hat sie zirkulationsfähige Einzelschichten, was kühlend wirkt. Da wir synthetischen Latex verwenden, ist die Emma-Matratze auch für Latexallergiker geeignet.

Was ist denn nun besser für den Rücken: Harte oder weiche Matratzen? Man hört immer wieder Gegensätzliches, wenn man eine Matratze kaufen will und auf der Suche nach der richtigen Matratze ist.

Markus Ott: Das ist bei jedem Menschen unterschiedlich! Wir bei Emma haben bewusst auf die klassische Einteilung der Matratzen-Härtegrade verzichtet. Das ermöglicht ein optimales Schlaferlebnis unabhängig vom Körper-und Schlaftyp. Hochwertige Materialien ermöglichen ein punktelastisches Einsinken und passen sich jedem Körper individuell an. Dabei bleibt die Wirbelsäule gerade – wichtig für den Rücken! Unsere übrigens in Deutschland gefertigte Matratze Emma passt sich jedem Gewicht zwischen 30 und 130 Kilogramm an.

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Der Matratzenkauf kann schnell zur Wissenschaft ausarten. Foto: Emma Matratze

Besser zwei Matratzen als eine gemeinsame im Ehebett

Lieber eine große Matratze im Ehebett oder zwei getrennte Matratzen?

Markus Ott: Rückenfreundlicher sind zwei getrennte Matratzen, da Eheleute selten die Matratze gleich stark belasten.

Und was ist mit der Besucherritze, wenn man zwei getrennte Matratzen hat? Gerade wenn die Kinder klein sind, kommen sie ja doch meistens ins Elternbett oder man hat gleich ein Familienbett?

Markus Ott: Da gibt es zum Beispiel die so genannten „Liebesbrücken“, mit denen man den Spalt zwischen den beiden Matratzen ausfüllen kann, eine Art Keil aus Schaumstoff. Auch Lattenroste mit randloser Federung können helfen. Das kann man gleich mit dem Matratzenkauf erwerben.

Was ist beim Kauf der Babymatratze zu beachten?

Markus Ott: Der Matratzenbezug und der Matratzenschaum sollten auf Schadstoffe geprüft sein. Außerdem sollte so eine Babymatratze eine bestmögliche Luftzirkulation ermöglichen, vor einem Wärmestau schützen und nicht zu weich sein, damit das Baby nicht einsinkt. Liegezonen machen übrigens noch keinen Sinn bei Babymatratzen, weil die Wirbelsäule der Babys noch gerade ist.

Um eine Matratze zu testen, braucht man drei bis vier Wochen Gewöhnungszeit

Nun hat man eine neue Matratze und stellt in den ersten Nächten fest, dass man eher schlechter als besser schläft. Hat man dann die falsche Matratze gewählt? War der Matratzenkauf dann Mist?

Markus Ott: Jeder Körper braucht eine gewisse Gewöhnungszeit an eine neue Matratze. Bevor man eine Matratze gleich umtauscht, sollte man sie drei bis vier Wochen testen. Wir bieten deshalb an, unsere Emma-Matratze innerhalb von 100 Tagen kostenlos zurückzugeben. Wir spenden diese Matratzen übrigens nach dem Probeliegen an karitative Einrichtungen – keine Sorge, hier wird nichts weggeworfen, schon gar keine Matratze!

 Vielen Dank an Markus Ott von Emma für das lehrreiche Interview zum Thema Matratzenkauf und Finden der richtigen Matratze!

Ich selbst erinnere mich auch noch an unseren letzten Matratzenkauf und die vielen Fragezeichen, die wir dabei im Gesicht  hatten. Irgendwie fühlte sich nach dem dritten Probeliegen jede Matratze gleich an und als es dann mit der Wahl des Lattenrostes weiterging, wurde mir klar, dass wir in dem Matratzengeschäft viel viel Zeit verbringen werden. Bis auf „die Matratze sollte trampolinhüpfende kleine Jungs aushalten“ hatte ich mir damals vor dem Kauf nicht viele Gedanken gemacht. Da hätte ich dieses Interview wohl schon früher führen sollen 🙂 Das hätte einiges erleichtert… Nach welchen Kriterien habt  Ihr Eure Matratze gekauft? Worauf achtet Ihr beim Matratzenkauf?

 

*Dieses Interview entstand in Kooperation mit der Marke Emma und ist deshalb mit Werbung gekennzeichnet. Wie Ihr wisst, kennzeichne ich alle Kooperationen mit Werbung, denn Transparenz ist mir wichtig – aber Ihr könnt Euch sicher sein: Meine Meinung  bleibt davon unberührt! Ich stelle Euch nur Produkte und Unternehmenskonzepte vor, die zu mir passen, mich begeistern und Euch auch einen Mehrwert bieten.

Ein Kommentar zu “So findet man die richtige Matratze

  1. Ich habe mich immer gefragt, was mit so kurz gebrauchten Matratzen passiert, die nach 30-100 Tagen zurückgeschickt werden. Toll, dass Emma diese Produkte spendet! Und auch sonst ist der Service sehr vielversprechend, da die Matratze bei Nichtgefallen ja sogar zu Hause direkt abgeholt wird. Ich glaube, dass inzwischen bei allen Online-Händlern ein Probeschlafen angeboten wird, statt 2 Minuten Probeliegen im Ladengeschäft. Das senkt natürlich das Fehlkaufrisiko enorm. Man muss sich natürlich vorher dennoch ein paar Gedanken machen, wie: bin ich relativ normalgewichtig, habe ich Allergien, neige ich zum Frieren oder Schwitzen etc.. Wenn man ein paar Dinge beachtet, lohnt sich der Einkauf im Internet. Man spart sich viel Zeit und Nerven.
    Ich denke auch, dass sich gerade die Emma-Matratze, mit Ihrem Schichten-System und einer oberen Viskoschaumschicht, als Paar- oder Eltern-Matratze gut eignet (und als nächtlicher Zufluchtsort für die Kleinen ;-)). Sie wirkt sehr punktelastisch, ohne dass man einsinkt. So stört man sich nicht gegenseitig beim Schlafen.

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