Mamabloggerinnen im Interview:vMeine Geheimtricks

Meine Interviewreihe mit Bloggerkolleginnen geht in die nächste Runde! Diesmal plaudert Anna von dem wunderbaren Blog Familie Motte über ihre Mama-Geheimtricks vom Umgang mit dem Trotzanfall an der Kasse bis zum Unterhalten während einer langen Autofahrt. Auch diesmal könnt Ihr wieder was lernen 🙂

Anna ist 38 und hat gleich drei Kinder: Die Motte (geboren im Januar 2011) und die Zwillinge Minimotte und Floh (geboren im Mai 2015). Sie bloggt sehr offen und ehrlich und immer schön zu lesen über den Familienalltag auf dem Blog Familie Motte.

Mamablog Interview Familie Motte

Anna vom Mamablog Familie Motte steht mir heute Rede und Antwort.

Steigen wir ein mit dem Klassiker: Kind Trotzanfall an Supermarktkasse. Dein Tipp?

Ehrlich gesagt hatte die Motte bisher noch nie so einen richtigen Trotzanfall an der Supermarktkasse. Das mag aber auch daran liegen, dass sie sich ab und zu ein Überraschungsei aussuchen darf. Nicht bei jedem Einkauf, aber hin und wieder. Irgendwie scheint sie es da dann wohl zu verkraften, wenn es auch mal ein „Nein“ gibt. Daher bisher kein Geheimtipp von mir L Ich mache mir aber keine Illusion, dass die Zwillinge da in Zukunft genauso pflegeleicht sind. Also frage mich in zwei Jahren nochmal.

-Was darf auf einer langen Autofahrt nicht fehlen, um Kinder bei Laune zu halten?

Süßigkeiten, ein neues Tiptoi-Buch und Maus-Clips auf dem Smartphone oder Tablet. Außerdem natürlich Kindermusik und regelmäßige Pausen auf Rasthöfen mit Spielplatz. Dann ist die Motte eigentlich eine ganz gesellige und nur mäßig quengelnde Beifahrerin. Aber ich bin ehrlich: wir werden nun auch so ein Fernseh-Dings für die Kopfstütze anschaffen…bei langen Autofahrten ist Fernsehen manchmal die letzte Rettung.

Essen gehen mit Kindern: Pixi-Bücher retten die Stimmung

Im Restaurant mit Kindern – was tun, wenn die Stimmung kippt und das Essen nicht kommen will?

Frische Luft, Malzeug und was bei uns auch immer hilft: „ich sehe was was Du nicht siehst“ spielen. Damit kann man mit der Motte fast jede Wartezeit überbrücken. Und wenn gar nichts mehr hilft: ich habe eigentlich IMMER eine kleine Überraschung in meiner Handtasche: ein neues Pixi, ein kleines Puzzle oder ein Sticker-Heftchen…

Was sollte man als Mama immer in der Handtasche dabei haben, um anstrengende Situationen zu entschärfen, knurrende Kindermägen zu besänftigen, für Malheure wie vollgekotzte Pullis oder übergelaufene Windeln gewappnet zu sein?

Wie oben schon erwähnt: immer eine kleine Überraschung. Außerdem trage ich auch immer eine kleine Tüte Gummibärchen oder sonstiges Knabbergebäck mit. Und natürlich Feuchttücher. Die sind ja sozusagen Allzweckwaffe gegen jegliche Flecken. Für den Floh habe ich auch IMMER Wechselwäsche mit, da er sich ja gern von oben bis unten einspuckt.

Gibt es so etwas wie ein Mama-Must-Have, was den Alltag mit Kindern einfacher macht?

Concealer gegen Müdigkeit und Augenringe. Meinen Tragebeutel, weil ich so auch mal die Hände frei habe, obwohl der Floh so ein unruhiges Tragekind ist, und das Babybay-Anstellbett, weil man da nicht ständig aufstehen muss nachts, sondern die Zwillis ganz nah bei mir sind und ich manchmal nur meinen Arm ausstrecken muss um sie zu beruhigen oder den Schnulli wieder reinzustecken. Und das geht ja auch im Halbschlaf J Jede Sekunde Schlaf ist schließlich kostbar.

Tipps gegen das Chaos im Haus

Chaos im Haushalt, Geschirrspüler quillt über, es ist 18 Uhr, schlechte Laune und Hunger, kein Platz auf dem Herd um zu kochen und was Schnelles, Praktisches ist auch nicht im Tiefkühlfach: Wie rettet man die Stimmung? Was gibt es zu Essen? Und was schafft schnell einigermaßen Ordnung?

Also Ordnung zu schaffen – ich meine so richtige Ordnung – das habe ich mittlerweile aufgegeben. Das ist einfach eine Sysiphusarbeit, ein Fass ohne Boden. Kaum hat man irgendwo Ordnung gemacht, kommt ein Kind und lässt garantiert genau dort wieder sein ganzes Zeug liegen. Also schiebe ich Chaos-Ecken gern mal von rechts nach links zusammen und wir leben im Chaos zwischen Spielzeug und Wäschebergen. Warmes Essen bekomme ich zur Zeit unter der Woche sowieso selten, weil die Zwillinge mich nicht kochen lassen. Also hilft nur Pizzaservice oder alle ab ins Auto und zum Goldenen M oder dem Döner-Dealer des Vertrauens. Ist nicht toll, aber wird ja irgendwann auch wieder anders. Am Wochenende kocht der Papa – dafür beschäftige ich auch gern alle Kinder gleichzeitig. Schließlich habe ich da die Aussicht auf ein sehr leckeres und frisch gekochtes Essen. Die Motte liebt es Abendbrot vor dem Fernseher zu essen. Also Sandmann oder Löwenzähnchen an, Butterbrot mit Gurke, Tomate und einer kleinen Süßigkeit zum Nachtisch und der Abend ist gerettet.

Liebe Anna, danke für Deine Antworten! Über Fernsehen im Auto denken wir auch nach. Es muss ja nicht immer alle pädagogisch wertvoll sein 🙂 Und es beruhigt mich ungemein, dass ich nicht die Einzige bin, die das mit der Ordnung aufgegeben hat! Man muss diesen Zustand wohl einfach akzeptieren, das macht das Leben leichter!

Und diese Mamablogs haben schon über ihre Geheimtricks geplaudert:

Noch mehr tolle Mama-Geheimtricks von lesenswerten  Mamabloggerinnen lest Ihr hier – stöbert mal auch in den Blogs. Es lohnt sich!

Wiebke von Verflixter Alltag

Anne von Einerschreitimmer

Nic von Minimalistmuss

Küstenkidsunterwegs

10 Kommentare zu “Mamabloggerinnen im Interview:vMeine Geheimtricks

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