Mein Sohn im Aufkleberfieber: Sticker, Sticker, Sticker – alles bunt beklebt!

Sticker, Sticker, Sticker. Kennt Ihr sie auch? Die Gratis-Sticker aus dem Supermarkt? Gibt es eigentlich ab einem Einkauf von 10 Euro. Naja, aber weil sie wohl kaum jemand will, schmeißen die Kassiererinnen bei uns die immer fröhlich raus. Wenn sie sehen, dass ich mit Kindern an der Kasse stehe, greifen sie freudig in die Stickerbox und drücken meinem Großen bündelweise Sticker in die Hand. Der freut sich und schleppt seine Beute glücklich nach Hause. Dort wird dann fleißig dekoriert. Vor nichts macht er Halt. Eine freie Fläche? Immer rauf da. Abziehen, aufkleben, bestaunen.

Und so ist dieser schöne Blumentopf mit Bundesliga-Fußballern verziert. Der Große findet’s viel schöner als vorher.

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Sticker überall: Selbst vor meinen Blumentöpfen macht er keinen Halt!

Mittlerweile gehe ich ohne die Kinder einkaufen, um mich vor der Stickerflut zu drücken. Naja, auch, weil es einfacher ist, seinen Vorratsschrank aufzufüllen, wenn kein Vierjähriger am Band herumhampelt und den Überraschungseierstand leerkaufen möchte. Aber auch um mich vor den unmoralischen Angeboten der Kassierinnen zu drücken. Endlich mal ein befreites: Oh nein danke, ich möchte keine Aufkleber. von mir zu geben. Manchmal, da nehme ich dann doch welche mit. Und schenke sie meinem Großen. Sein Strahlen erwärmt mein Herz. Solange ich nicht an die Folgen des Aufklebersammelns denke.

Aufkleber machen meinen Sohn glücklich.

Kinder im Sammel-Fieber: Aufkleber machen Freude

Wir haben ihm schon ein Aufkleberalbum geschenkt, in der Hoffnung, dass er da nun fleißig rumkleben kann. Aufkleben, ablösen, wieder aufkleben – das muss ihm doch gefallen. Nein, aber rückstandslos entfernbar ist ihm anscheinend zu langweilig. Statt im Stickerablum landen die Aufkleber an unseren Wänden. Wo sie sich ein Glück relativ problemlos lösen lassen. Auch vom Geschirrspüler ließen sie sich unspektakulär abziehen. Langweilig! Also hat sich mein Sohn etwas Neues einfallen lassen: Fensterscheiben! Da haben dann auch die Passanten was von. Ist doch schön, dass er auch an andere denkt. Was tut man nicht alles, um seine Kinder zu Empathie zu erziehen.

Sticker Aufkleber Sammelleidenschaft Kinder

Aufkleber am Fenster: Schonmal versucht, so einen Sticker zu entfernen?

Habt Ihr schonmal versucht, so einen Donald von der Fensterscheibe zu entfernen? Es bringt soviel Spaß, dass ich es gleichmal gelassen habe. Ist ein Glück nur das Kinderzimmer im ersten Stock. Die Fenster im Erdgeschoss sind zu hoch, da kommt er noch nicht an. Mir graut vor dem Tag, an dem er entdeckt, dass man den Hocker aus dem Badezimmer auch wunderbar  vors Esszimmerfenster schieben kann…

Aufkleber-Entfernen ist eine mühselige Angelegenheit

Seine Zimmertür wollte ich dann mal mit Aufklebern verschönern. Schöne Buchstaben, süß verziert in diesem modischen DIY-Stil mit Blümchen und was dazugehört. Ich stand da also mit dieser Buchstabenaufkleberpackung und fing an, den Namen meines Sohnes an die Kinderzimmertür zu kleben. Ich bin handwerklich nicht so begabt und so musste ich mich arg konzentrieren, dass das auch ein schön geschwungener Bogen wird. Leider stellte ich beim vorletzten Buchstaben fest, dass in der Aufkleberpackung nur zwei Ns sind. Der Name meines Sohnes beinhaltet jedoch 3 Ns. Pech gehabt. Während ich die übrigens gar nicht rückstandslos ablösbaren Aufkleber wieder abpulte, nutzte mein Großer die Gunst der Stunde, schnappte sich die Packung und klebte mit Eifer die Tür voll.

Kinderzimmer Buchstaben Aufkleber Schmuck

Buchstaben an der Tür: Da weiß doch jeder, wer hier wohnt!

Was soll ich sagen? Die Buchstaben ließen sich sowas von mühevoll ablösen. So sehr, dass ich nach dem Entfernen des missglückten Namensschriftzuges kapitulierte und die restlichen Aufkleber an der Tür ließ. Wenn mein Sohn in die Schule kommt, kann er dann damit Lesen üben.

Sticker sammeln begleitet einen durch die ganze Kindheit

Ohja, wir sind ein Aufkleberhaushalt. Kaum ein Tag, wo ich nicht neue entdecke. Mal an meiner Handtasche, mal auf dem Klo.  Aber Entwarnung: Von der Klobrille lassen sie sich sehr einfach ablösen. Von der Handtasche auch. An der Unterseite des Klos habe ich sie einfach mal drangelassen. Man kann schon froh sein, wenn es sich um einigermaßen hübsche handelt. Und wenn sie dann auch noch so dezent unauffällig angebracht sind, wie hier an der Unterseite des Bettrahmens:

Aufkleber Sticker Kinder Sammeln

Die Rückseite der Kinderzimmertür ist da schon ein kleines bisschen auffälliger beklebt. Bescheidenheit ist eine Zier. Sticker sind es auch. Wobei es ihm wirklich egal ist, was auf den Aufklebern drauf ist. Wie man sieht, hat er ja auch die Rahmen der Sticker einfach mal mit aufgeklebt. Hauptsache kleben. Alles andere ist Nebensache!

Sticker Aufkleber Stickerfieber Sammeln Kinder

So muss eine Kinderzimmertür aussehen! Denkt zumindest mein Sohn.

Wissen die Marketingleute der Supermärkte eigentlich, was sie mit ihren Gratisstickern anrichten? Wie viele abgebrochene Fingernägel sie damit auf dem Gewissen haben?

Wenn Ihr Tipps habt, wie man diese Stickerflut eindämmen kann und wie man sie vor allem geschickt wieder lösen kann – her damit. Meine Wände werden es Euch danken 🙂

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13 Kommentare zu “Mein Sohn im Aufkleberfieber: Sticker, Sticker, Sticker – alles bunt beklebt!

  1. Hahaha!!! Das hat mich sehr erheitert, ich kenne das auch. Aber seit ich bei uns im Baumarkt (Schweiz) den Kleberentferner gefunden habe, bin ich sehr entspannt am Thema…..

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  2. Haha, wie bei uns zu Hause! Ich hasse diese Aufkleber und nehme nie welche mit wenn ich sie angeboten bekomme aber meine Schwiegermutter bringt bei jedem Besuch zehn neue Packungen und diese kleinen Sticker aus den Zeitschriften. Ahhhhh……es gibt kein Entkommen 😉

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  3. Oh ja 🙂 Die Zeiten hatten wir auch. Mit Nagellackentferner geht’s auf Fenstern gut ab (dafuer stinkts halt). Schöne Osterfeiertage 🙂

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